Referent:innen
Heinz Ferlesch . Plenum, Ensemble Barock künstlerische Gesamtleitung

Heinz Ferlesch ist künstlerischer Leiter der Wiener Singakademie und des Chores Ad Libitum sowie Dirigent des Originalklangorchesters Barucco. Mit seinen Ensembles ist er im nationalen und internationalen Musikleben präsent. Er leitet Produktionen u.a. im Wiener Konzerthaus und im Theater an der Wien, im Brucknerhaus Linz und im Festspielhaus St. Pölten, bei den Tiroler Festspielen Erl und beim Carinthischen Sommer sowie bei den Internationalen Barocktagen Sift Melk, den Europäischen Festwochen Passau, den Internationalen Händelfestspielen Halle, im Müpa Budapest und dem Žofín Palace in Prag. Heinz Ferlesch unterrichtet an der Musikuniversität Wien, ist musikalischer Leiter der Vokalakademie Niederösterreich und Koordinator der Chorszene Niederösterreich. Seine erfolgreiche Arbeit macht ihn zum international gefragten Gastdirigenten, Juror und Workshop-Leiter u. a. beim Choeur de Radio France, Orfeó Català, dem Kodaly Choir Debrezen, im Rahmen von Berkshire Choral International, Summa Cum Laude sowie bei Interkultur. Weiters ist er Mitglied im World Choir Council.
Heinz Ferlesch wurde der Ferdinand Grossmann Preis verliehen, er ist Kulturpreisträger des Landes Niederösterreich und Träger der goldenen Kulturnadel seiner Heimatstadt St. Valentin.
Howard Arman . Plenum, Kammerchor “Engel”, Ensemble Damen

Vielseitigkeit gehört zu den wichtigsten musikalischen Anliegen des in London geborenen Dirigenten und Komponisten Howard Arman. So profiliert er sich in allen Epochen, Genres und Darbietungsformen der klassischen Musik: vom historisch informierten Barockkonzert über Oper und Chorsinfonik bis hin zu Jazzprogrammen, Radio- und TV Sendungen, und breitenwirksamen, selbst moderierten Mitsingkonzerten.
Howard Arman erhielt seine Ausbildung am Trinity College of Music in London, bevor er seinen Wirkungskreis bald international ausweitete. Er dirigierte vielbeachtete Produktionen an Opernhäusern in ganz Europa, Asien und Amerika. Für seine Arbeit an der Neuformierung des Händelfestspielorchesters Halle wurde er mit dem Händel-Preis geehrt. Er war Generalmusikdirektor in Altenburg-Gera, wo er Produktionen vom Barockoper bis hin zu Wagners Tristan und Isolde dirigierte. Von 2011 bis 2016 war er Musikdirektor des Luzerner Theaters und danach erster Gastdirigent am Theater am Gärtnerplatz in München.
Bis 2013 war er Künstlerischer Leiter des MDR Rundfunkchores (dem er jetzt als Ehrendirigent verbunden bleibt) und, von 2016 bis 2022, Künstlerischer Leiter des Chor des Bayerischen Rundfunkchores. Bis 2020 hatte er eine Professur für Dirigieren an der Hochschule Luzern inne.
Howard Armans umfangreiche Diskographie umfasst mehrfach ausgezeichneten Einspielungen, darunter seine eigene Vervollständigung von Mozarts Requiem, deren Druckausgabe in diesem Jahr beim Carus Verlag erscheinen wird. Seine Vokalmusik und Werkeditionen sowie zahlreiche Arrangements für Chor und Sinfonieorchester werden von Verlagen wie Breitkopf und Härtel oder Ries und Erler veröffentlicht.
Jan Schumacher . Kammerchor "Zeit”, Ensemble Männer

Jan Schumacher (*1980) ist seit 2015 Universitätsmusikdirektor und Professor an der Goethe Universität in Frankfurt/Main und darüber hinaus seit 2024 Künstlerischer Leiter der Frankfurter Singakademie und seit 1999 Dirigent der Camerata Musica Limburg.
Mit seinen Ensembles erarbeitet er ein breites Repertoire von Gregorianik bis zur Uraufführung oder Jazz, von sinfonischem Orchester bis Big Band und vokaler oder elektronischer Improvisation. Regelmäßige Aufnahmen für HR, SWR, ORF, RTÉ, EBU und Deutschlandradio sowie zahlreiche CD-Produktionen dokumentieren seine Arbeit. Camerata Musica Limburg ist darüber hinaus 1. Preisträger renommierter nationaler (Deutsches Chorfest, Deutscher Chorwettbewerb) und internationaler (Tours, Maasmechelen, Kaunas) Wettbewerbe und Gast bedeutender Musikfestivals (z.B. Schubertiade Schwarzenberg).
Nach dem Studium der Schulmusik und der Germanistik in Mainz studierte Jan Dirigieren bei Wolfgang Schäfer in Frankfurt. Schon als Kind und Jugendlicher (Musikalische Ausbildung bei den Limburger Domsingknaben und im Landesjugendchor Rheinland-Pfalz) prägte ihn die Faszination des gemeinsamen Musizierens, die bis heute Movens für seine vielfältigen Tätigkeiten ist. Zwischen 2009 und 2025 unterrichtete Jan als Lehrbeauftragter, Dozent und Professor an verschiedenen Hochschulen, hauptamtlich an der HfK Rottenburg und der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Aus den Erfahrungen seiner vielfältigen Unterrichtstätigkeit entstand die Publikation „Dirigieren. Proben. Singen“ beim Carus-Verlag. Außerdem hat Jan 20 Chorsammlungen bei den wichtigsten Chormusik-Verlagen (Bärenreiter, Carus, Helbling, OUP, Peters) herausgegeben.
Jan ist seit vielen Jahren gern gesehener Gast in Jurys und als Leiter von Seminaren für Chöre, Orchester und Dirigenten im In- und Ausland tätig.
Viele Jahre war Jan Mitglied des Vorstandes und der Musikkommission der European Choral Association – Europa Cantat. Seit 2019 ist er Vorsitzender des Beirats Chor im Deutschen Musikrat und somit künstlerischer Leiter und Juryvorsitzender des Deutschen Chorwettbewerbs und seit 2020 einer der Vizepräsidenten der International Federation for Choral Music (IFCM).
Anthony Blake Clarke . Kammerchor "Kosmos, Ensemble Americana

Anthony Blake Clark is a leading voice among his generation of choral conductors. He is in demand by both amateur and professional choral artists because of his “readily apparent musicality” (Baltimore Sun) and his conviction that lives can be changed by participating in classical music, whether on the stage or in the audience.
Clark has performed with some of the most important ensembles in legendary venues throughout the USA and Europe. He has prepared choral ensembles for prestigious orchestras such as the Rundfunkchor Berlin with the Berliner Philharmoniker, Baltimore Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Vienna Radio Orchestra, Dallas Symphony Orchestra, and the Richmond Symphony Orchestra for esteemed conductors such as Marin Alsop, Sir John Eliot Gardiner, Fabio Luisi, Mirga Gražinytė-Tyla, and Simon Halsey. He and his choirs have performed at the Berlin Philharmonie, the Vienna Konzerthaus, Symphony Hall Birmingham (UK), St. Martin-in-the-Fields London, The Kennedy Center, and the Washington National Cathedral, among others.
Maestro Clark was recently named the Jean D. Wilson Chair Chorus Director for the Dallas Symphony. At Baltimore Choral Arts, Anthony Blake Clark has served as Music Director since 2017. Clark has expanded subscription concert offerings while building a robust community outreach and education initiative. Anthony Blake Clark is equally adept in the orchestral field, making his Baltimore Symphony debut in 2021 and made his Richmond Symphony debut in 2022. He has also appeared as cover conductor for the National Symphony Orchestra, assisting conductors such as Ton Koopman, Gianandrea Noseda, Teddy Abrams, Christoph Eschenbach, and Manfred Honeck, and has assisted Marin Alsop at the Baltimore Symphony.
Clark is a passionate teacher and served as Director of Choral Activities at The George Washington University in DC. In 2022 his new performance edition of Mozart’s Requiem was recorded by Acis Records.
Fabio Felsberger . Assistenz Plenum, Ensemble Schlager

Fabio Felsberger begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren mit privatem Klavierunterricht und später in der Musikschule Margareten bei Lilia Khomenko. Nachdem er das Musikgymnasium Wien besuchte, an dem er u.a. Unterricht in Musiktheorie, Tonsatz, Gehörbildung und Musikgeschichte bekam, studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zunächst Komposition bei Wolfgang Suppan, später Medienkomposition bei Iris ter Schiphorst und Judit Varga. Schon bevor er im Herbst 2021 das Chordirigieren-Studium bei Alois Glaßner begann, arbeitete er als Chorleiter bei der Chorvereinigung Jung-Wien und assistierend beim Landesjugendchor Niederösterreich und als Korrepetitor u.a. bei der Wiener Singakademie. Seit dem Sommer 2019 ist er außerdem als Referent und Assistent auf der Vokalwoche Melk und der Jugendsingwoche tätig.
Thomas Künne . Stimmbildung, Pasticcio

Sänger (Tenor). Dirigierstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, Gesangsstudium an der Wiener Musikuniversität bei Edith Mathis; Stimmbildner beim Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien; Gastdozent bei nationalen und internationalen Chorwochen; Gesangslehrer in Wien und in Hollabrunn; Stimmbildner des Singvereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.
Elisabeth Pratscher-Musil . Stimmbildung

Die österreichische Sopranistin erhielt ihre Ausbildung bei Julia Bauer-Huppmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zurzeit besteht eine Zusammenarbeit mit Prof. Heidrun Franz-Vetter in Berlin, die großen Einfluss auf ihre künstlerische und sängerische Entwicklung hat. Meisterkurse bei Kurt Widmer, Edith Lienbacher, Paul Hamburger, Gerd Uecker und David Lutz ergänzen ihre Ausbildung.
Die junge Sängerin ist vielfach ausgezeichnet, so mit dem 1. Preis des renommierten Emmerich-Smola Förderpreises 2015 des SWR, dem Mozart-Preis der Accademia Belcanto (Jurymitglieder Giacomo Aragall, Ildiko Raimondi und Christa Ludwig) und Auszeichnungen bei Competizione dell‘ Opera (Linz), Dostal-Operettenwettbewerb und Oscar-Strauss-Wettbewerb. Außerdem ist sie Stipendiatin des „Concorso lirico Martinelli-Pertile“ (Italien), des Landes Burgenlands und des Hajek-Boss-Wagner-Kulturpreises 2016 (Haydnfestspiele Eisenstadt).
Rege Konzerttätigkeit führte die Sängerin zu den wichtigsten Metropolen Europas und Chinas. Sie sang die Sopranpartie in Mahlers 4. Symphonie unter ADAM FISCHER bei den Haydnfestspielen Eisenstadt, außerdem konzertierte sie mit namhaften Orchestern wie die Österr.- Ungar. Haydn Philharmonie, Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken (SWR), Bruckner Orchester Linz, Orchester Corso Wien, Czech National Symphony Orchestra, Philharmonie Sofia, Schlossorchester Schönbrunn und dem Janoska Ensemble unter anderem im Wiener Musikverein (goldener Saal), im Haydnsaal Schloss Esterhazy, im Konzerthaus Wien, im Brucknerhaus Linz, in der Opera Malmö, im Grand Theatre Shanghai, in der Alten Oper Frankfurt und in der Fruchthalle Kaiserslautern.
Darüber hinaus wurde die Sopranistin zu diversen Opern- und Operettenfestivals eingeladen, so von den Opernfestspielen St. Margarethen (unter Koen Schoots, 2006-2014), vom j:Opera Festivalsommer (unter Sebastian Weigle / Dominik Wilgenbus, Manfred Mayrhofer / Robert Herzl und Yoel Gamzhou), der Oper Klosterneuburg (Christoph Campestrini / Thomas Enzinger), den Herbsttagen Blindenmarkt (Gernot Kranner), der Kammeroper München, u. a.
Zurzeit führt sie ein Gastengagement als Kate Pinkerton in „Madame Butterfly“ unter Francesco Angelico und der Regie von Floris Visser erneut an die OPER GRAZ.
Michael Havlicek . Stimmbildung

MICHAEL C. HAVLICEK wurde in Wien geboren, studierte an der Musikuniversität Wien und erhielt sein Abschluß-Diplom für die Interpretation der Rolle des „Don Giovanni“ in Mozarts gleichnamiger Oper. Er wurde von Prof. Edith Lienbacher und Prof. Gerhard Kahry unterrichtet, erhielt wertvolle musikalische Impulse bei Meisterkursen von Walter Berry und Franz Grundheber und wird er nun seit längerem von Prof. Heidrun Franz - Vetter in Berlin künstlerisch begleitet.
Im April 2011 gab er sein erfolgreiches Debut an der Wiener Volksoper als Gustl in „Das Land des Lächelns“, wo er auch im September 2011 seinen ersten Papageno sang und seither festes Ensemblemitglied ist. 2014 gab er in „Die Zauberflöte“ sein Debut an der Opéra Bastille in Paris unter der Leitung von Philippe Jordan. 2015 sang er in der Neuproduktion von „Pariser Leben“ an der Wiener Volksoper .
Im Sommer 2015 gastierte er mit der Wiener Volksoper beim Festival von Savonlinna und das Jahr 2016 begann für ihn mit einem von Presse und Publikum gelobten Auftritt in der Neuproduktion von „Der Kongress tanzt“ an der Wiener Volksoper. Im Mai 2016 gastierte er in Tokyo als Boni in „Die Csardasfürstin“.
2016/17 folgten Rollen wie Toni in „Die Zirkusprinzessin“, Masetto „Don Giovanni“, und Josef „Wiener Blut“. 2018 trat er zum ersten Mal als Paul Aubier in „Der Opernball“ an der Wiener Volksoper auf, darauf folgte sein erster Graf Danilo in „Die lustige Witwe“.
Neben seiner Bühnentätigkeit überzeugte er auf dem Konzertpodium als Mendelssohns „Elias“ , in „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms und als Adam in Haydns „Die Schöpfung“. Im April 2019 führte ihn als Papageno ein Gastvertrag erstmals ans Badische Staatstheater Karlsruhe und im Sommer 2019 folgte sein Debut als Falke in „Die Fledermaus“von Johann Strauß bei den Sommerfestspielen von Kufstein in Tirol.
Rainer Trost . Stimmtechnik und Sologesang

Rainer Trost wurde am 30. Oktober 1966 in Stuttgart geboren und studierte bei Adalbert Kraus in München.
In der Rolle des Ferrando (Cosi fan tutte) begann er seine internationale Karriere als Mozart-Sänger. Seine Engagements führten ihn u.a. an das Royal Opera House Covent Garden London, an die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Opera national de Paris und die Metropolitan Opera New York, und er wurde zu den großen Musikfestivals in aller Welt eingeladen, darunter die Salzburger Festspiele, die Bayreuther Festspiele, die Münchner Opernfestspiele und das Maggio Musicale Fiorentino.
Seit vielen Jahren ist der Künstler auch als Konzertsänger international viel gefragt. Rainer Trost sang mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Claudio Abbado, Riccardo Muti, Nikolaus
Harnoncourt, Zubin Mehta, Carlo Maria Giulini, Frans Brüggen, Ton Koopman, Helmut Rilling, Seiji Ozawa, Kent Nagano, Kazushi Ohno, Trevor Pinnock, Simon Rattle, Kirill Petrenko und Daniele Gatti.
Unter den Einspielungen Rainer Trosts finden sich z.B. Mozarts „Cosi fan tutte“ und Lehars „Die lustige Witwe“ mit Sir John Eliot Gardiner, Beethovens „Fidelio“ mit Sir Simon Rattle und Morzarts „La clemenza di Tito“ mit Sir Charles Mackerras sowie Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ und ein weiteres Album mit Schubert-Liedern, Beethovens „Missa solemnis“ und Mendelssohns „Paulus“.
Neben seiner aktuellen Tätigkeit als Opernsänger unterrichtet Rainer Trost Gesang an der Musikuniversität Wien mdw.
Simona Eisinger . Stimmtechnik und Sologesang

Simona Eisinger ist eine österreichische Sopranistin mit slowakischen Wurzeln. Sie studierte an der „Konservatorium Wien Privatuniversität“ (MUK) und schloss mit Master of Arts ab.
Seit ihrem Debüt 2007 ist die Sängerin ein gern gesehener Gast an Häusern wie Volksoper Wien, Theater an der Wien, Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Landestheater Linz, Stadttheater Klagenfurt, Neue Oper Wien, Theater in der Josefstadt, Luzerner Theater, sowie bei diversen Festivals wie OsterKlang, Opernfestspiele St. Margarethen, jOpera Schloss Tabor, Oper Klosterneuburg, Herbsttage Blindenmarkt oder Sommerfestival Schloss Kittsee.
Als Konzertsängerin gastierte sie bereits in namhaften Konzertsälen wie Wiener Konzerthaus, MuTh, Philharmonie Gasteig in München, Konserthuset in Stockholm, Musiikkitalo in Helsinki, Santory Hall und Opera City Hall in Tokyo. Sie trat mit Orchestern auf wie dem NÖ Tonkünstlerorchester, Wiener Johann Strauss Orchester, Schloss Schönbrunn Orchester, der Beethoven Philharmonie, Strauss Capelle Wien oder mit Ensembles der Mitglieder der Wiener Philharmoniker – um einige zu nennen.
Als Liedsängerin wird Simona Eisinger gerne angefragt – ob beim Gustav Mahler Festival (Jihlava, CZ), Leos Janacek Festival (Ostrava, CZ) oder von der Richard Strauss Gesellschaft (Garmisch-Partenkirchen, D) oder der Franz Liszt Gesellschaft Wien.
Seit 2018 hegt sie eine enge Zusammenarbeit mit dem österreichischen Komponisten Guntolf Palten (*1927), dessen Liedschaffen sie seit 2018 exklusiv als Erstinterpretin für das Label Preiser Records auf CDs aufnimmt. Es sind bereits 5 CDs gemeinsam mit dem Tenor Rainer Trost erschienen.
Simona Eisinger arbeitete bereits mit internationalen Größen wie KS Brigitte Fassbaender, KS Edita Gruberova, KS Angelika Kirchschlager, Althea-Maria Papoulia, Emmy Werner, Christof Loy, Bobby Herzl und stand als Sängerin gemeinsam auf der Bühne mit Sängergrössen wie Christian Gerhaher, Paolo Rumez, Rainer Trost, Paul-Armin Edelmann, Alexander Kaimbacher, Michael Spyres, Lars Woldt bzw. Schauspielern wie Herbert Föttinger, Florian Teichtmeister, Julia Cencig und Dirigenten wie Marc Albrecht, Johannes Wildner, Guido Mancusi, Alfred Eschwé oder Walter Kobéra.
Margit Klaushofer . Sologesang und Interpretation

Em. o. Univ.-Prof. Margit Klaushofer studierte an der Ludwig Maximilian Universität München und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, mdw.
Internationale Konzertreisen führten die lyrische Sopranistin nach Deutschland, England, Spanien, Griechenland, USA, Holland und Italien. Seit 1988 unterrichtet Margit Klaushofer an der mdw; 1993 wurde sie als Universitätsprofessorin für Gesang berufen.
Von 2017 bis 2022 war sie Institutsleiterin des Instituts für Gesang und Musiktheater an der mdw.
Als Pädagogin gibt Margit Klaushofer regelmäßig Meister:innenkurse für Gesang und Interpretation.
Sie ist Jurymitglied diverser Wettbewerbe z.B. Prima la Musica, Competizione dell ́Opera, staatlicher Wettbewerb Peking u.v.m.
Studierende von Margit Klaushofer sind an Opernhäusern Wiener Staatsoper, Unter den Linden Berlin, Frankfurt, Mailänder Scala, Gärtnerplatz-Theater München, Düsseldorf, Prag, Zürich etc engagiert und sind Preisträger:innen renommierter internationaler Wettbewerbe wie z.B. Operalia, Belvedere- Wettbewerb, Mirijam-Helin-Wettbewerb, International Antonin Dvoȓák Singing Competition und vielen weiteren. Besonders die Förderung junger Sänger:innen ist Margit Klaushofer ein großes Anliegen.
Kyoko Yoshizawa . Korrepetition

Studium Konzertfach Klavier und Kammermusik und Opernkorrepetition an das Konservatorium der Stadt Wien; tätig als Korrepetitorin bei renommierten Chören Wiens und diverse Meisterkurse für Dirigenten, Cellisten und Sängern; Orchesterpianistin für verschiedene Orchester, unter anderem für das Tonkünstlerorchester NÖ, das ORF Radiosymphonieorchester Wien; eine Reihe von Konzertauftritten in verschiedenen Kammermusikformationen und Liedbegleitungen; seit 2010 Chorkorrepetitorin an der Wiener Staatsoper
Gernot Schedlberger . Korrepetition

Studium Komposition und Orchesterdirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Komponist, Dirigent und Pianist; Korrepetitor für international namhafte SolistInnen und DirigentInnen u.a. im Musikverein Wien und mit dem Wiener Singverein; zahlreiche Auszeichnungen als Komponist; Unterrichtstätigkeit an der mdw - Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien im künstlerischen Hauptfach "Historische Satztechniken" und Leiter des Vorbereitungslehrganges für Komposition, Musiktheorie, Dirigieren und Tonmeister-Studium. Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Klavier und Orgel, solistische Auftritte auf renommierten Festivals, seit 2008 Klavierbegleiter an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, seit 2014 Korrepetitor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
István Mátyás . Korrepetition

Der Organist und Pianist István Mátyás wurde in Ungarn geboren, er studierte Konzertfach Orgel und Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Roland Keller, Paul Gulda, Karen De Pastel, Rudolf Scholz und Martin Haselböck.
2005 erreichte er im Mikael Tariverdiev Orgelwettbewerb in Kaliningrad den 1. Preis und gewann vier Sonderpreise, seither führen ihn zahlreiche Konzertengagements durch ganz Europa. Besonders hervorzuheben sind seine Orgelkonzerte im Wiener Konzerthaus, Budapester Palast der Künste, Dom zu Tallinn, dem Internationalen Haus der Musik in Moskau, der Basilika St. Gereon in Köln, in der Schwarzen Kirche in Kronstadt und in der Pariser Notre-Dame. Seine Weltersteinspielung der Orgelwerke von Hans Gál wurde von der Fachpresse als die „wichtigste diskographische Tat des Jahres“ gewürdigt. 2008 bis 2014 war István Mátyás als Korrepetitor an der Kunstuniversität Graz tätig, seit 2014 arbeitet er als Korrepetitor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit der Saison 2015/2016 ist er Korrepetitor der Wiener Singakademie und seit 2017 künstlerischer Leiter der Internationalen Orgelwoche Zalaegerszeg.
Stefan Reichinger . Schlagwerk

Stefan Reichinger wurde 1984 geboren und stammt aus Lohnsburg am Kobernaußerwald. Seine musikalische Ausbildung schloss er mit dem pädagogischen Magister of Arts an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien im Hauptfach Schlagwerk bei Oliver Madas ab.
Seit 2008 ist er als Instrumentalpädagoge im OÖ Landesmusikschulwerk tätig. Orchesterpraxis konnte er bei Konzerten mit dem Innviertler Symphonie Orchester, dem Brucknerorchester Linz, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Grazer Philharmonischen Orchester sowie dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich sammeln und spielte dabei unter vielen namhaften Dirigenten.
Mit dem Ensemble Pro Brass genießt er auf der Bühne immer wieder den musikalischen Ausnahmezustand.
Kaspar Singer . Cello

Kaspar Singer wurde in Zürich geboren. Nach seinen Diplomen auf dem modernen Cello (J. Degen und P. Hörr) studierte er Barockcello bei Jaap ter Linden, Lucia Swarts (Den Haag) und bei Chrisotphe Coin (Basel). Als gefragter Continuocellist wirkt er neben kammermusikalischen Projekten in verschiedenen Formationen mit (u.a. Barucco, Cantus Firmus Solothurn, Dresdner Festspielorchester, Wiener Akademie, Capella Leopoldina Graz, L´Orfeo Barockorchester Linz, Ensemble conSequenza Feldkirch). Konzertreisen führen ihn durch ganz Europa und Südamerika, wo er in den bedeutendsten Musikzentren und bei zahlreichen Festivals für auftritt.
Vermehrt widmet er sich der Solo- und Kammermusikliteratur. Dabei interessiert er sich für die historisch orientierte Aufführung von Werken des 19.Jahrhunderts. Seit seiner Jugend beschäftigt er sich auch intensiv mit zeitgenössischer Musik. Er ist Substitut des Tiroler Sinfonieorchesters Innsbruck und Mitglied der „Camerata Schweiz“.
Neben seiner regen Konzerttätigkeit gibt er als Lehrer sein Wissen und seine Erfahrungen an jüngere Generationen weiter. Seit 2022 unterrichtet er Violoncello, Fachdidaktik und Lehrpraxis am Mozarteum (Innsbruck).
Er ist Preisträger der „Marianne und Curt Dienemann Stiftung“ und der „Fondation Nicati-de Luze“. 2020 ist ihm der Jakob-Stainer-Preis des Landes Tirol zugesprochen worden.
Matthias Schwetz . Trompete

Matthias Schwetz, geboren in Wien, studierte in Wien, Köln und Mainz Trompete sowie am Conservatorium van Amsterdam Barocktrompete.
Seine vielfältige Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis führte ihn als Musiker in zahlreiche Originalklangorchester wie Barucco, der Wiener Akademie und L´Orfeo Barockorchester.
Als Arrangeur, Komposition und Musiker schrieb er für die Jeunesse Österreich das Musikvermittlungsstück `Übers Fürchten´ und wirkte als musikalischer Leiter und Musiker bei Produktionen am Landestheaters NÖ und Volkstheaters Wien mit.
Matthias Schwetz leitet den Musikschulverband "Klangregion Böheimkirchen" in Niederösterreich.