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Referent

Matthias Giesen

Matthias Giesen studierte in den Jahren 1993-2001 an den Musikhochschulen in Köln und Stuttgart die Fächer Kirchenmusik, Orgel, Musiktheorie und Hörerziehung (Musikpädagogik), sowie Musikwissenschaft und Philosophie an der Universität Salzburg. Vertiefende musiktheoretische Studien führten ihn 1999 an die Musik-Universität Wien. Nach kirchenmusikalischer Tätigkeit in Köln wurde er 1999 Stiftsorganist am Augustiner-Chorherrenstift St. Florian/Oberösterreich (Bruckner-Orgel). Von 2003 bis 2017 arbeitete er dort als Stiftskapellmeister. Er leitete dort den StiftsChor St. Florian und das Altomonte-Orchester. Noch heute ist er Leiter der Schola Floriana. Neben mehreren CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führte ihn eine rege Konzerttätigkeit als Organist und Pianist in nahezu alle europäischen Länder, sowie nach Nordafrika, Russland, Israel, Mexiko und Australien. Seit 2006 ist  er künstlerischer Leiter des Festivals St. Florianer BrucknerTage.

Nach verschiedener Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Köln und der Universität Wien war er 2003 bis 2019 Dozent für die Fächer Musiktheorie, Analyse und Gehörbildung an der Musik-Universität in Wien. 2002 leitete er auch den Lehrgang Tonsatz nach Heinrich Schenker an der mdw. Seit 2014 ist er auch regelmäßiger Gastdozent an der Grieg-Akademie der Universität Bergen/Norwegen. Seit dem Sommersemester 2019 hat Giesen eine Professur für Musiktheorie an der Anton Bruckner-Privatuniversität Linz inne. Forschungsschwerpunkte sind Studien zur Theorie Heinrich Schenkers, zum Werk Anton Bruckners, sowie zum Zusammenhang von Analyse und Interpretation (zahlreiche master classes). Giesen ist auch Mitherausgeber der Neuen-Bruckner-Gesamtausgabe (Alexander-Hermann-Verlag Wien).

Foto: Josef Heibl